Die Rückkehr der #18

Oder auch 3 Punkte gegen StraTus I – souverän erspielt

Der Sommer verabschiedet sich langsam und dennoch fanden sich im Poststadion einige mit Fleecejacken bekleidete Zuschauer ein, um ein recht offensives Spiel zu sehen.
Für die Zuschauer und Spieler gab es eine Überraschung: Die Herren hatten Verstärkung bekommen. Zum einen von einem „altbekannten“ mit der Rückennummer 18 – Michi Pauli (herzlich Willkommen zurück!) und zum anderen durch Neuzugang Lennhard May (herzlich Willkommen!). Der Einstand gelang den beiden auch sehr gut, sie konnten beide punkten. Nun aber zum Spiel...

Gut und gerne konnten die Zuschauer die ersten 10 Minuten zusehen, wie sich die beiden Teams abtasteten und nichts riskieren wollten. Das erste Tor fiel für die Männer aus Hohenschönhausen. Doch ziemlich genau 39 Sekunden später, konnte unsere Nummer 94, Matthias Steiner, die Vorlage des „neuen“ Teamkollegen Lennard May im Tor unterbringen und somit ausgleichen.
Jetzt begann das Spiel einiges an Geschwindigkeit aufzunehmen. Und die Spreewölfe zeigten, dass sie gut mithalten konnten. Im ersten Drittel punkteten die Spreewölfe noch drei Mal und mit Janek Prehn und Felix Schuppisser konnten sich noch zwei weitere Spieler auf das Scorerboard schreiben lassen. Doch auch StraTus erzielte noch einen Treffer und somit ging es mit einem zwei-Tore-Vorsprung für die Spreewölfe in die Kabinen, um ein wenig Luft zu schnappen und der einen oder anderen taktischen Anweisung zu lauschen.
Zumindest auf Seiten der Spreewölfe schienen diese Anweisungen im zweiten Drittel prompt umgesetzt zu werden, so gingen die Jungs schon nach 20 gespielten Sekunden mit 5:2 in Führung. Torschütze diesmal Florian Danzke, der einen Ball von dem „Rückkehrer“ Michi Pauli mit einem satten Schlagschuss ins Netz katapultierte. Die Spreewölfe hatten Gefallen daran gefunden, Tore zu schießen und so zogen sie in Drittel zwei mit weiteren sechs Toren davon. Die Hälfte der Tore waren Überzahltore, was bedeutet, die Spreewölfe können in Überzahl doch treffen! Zusätzlich zu den vorher genannten fünf Torschützen, konnte sich nun auch Bastian Pütz in die Scorerliste eintragen! Mit einer 11:2 Führung konnten die Jungs von der Spree nun recht ruhig in die Pause gehen und sich dem stellen, was nun kommen sollte.

Das Spiel wurde zusehends krachender. Ich habe lange überlegt, wie es am besten zu beschreiben ist und ich denke, krachender trifft es ganz gut. Gleich zu Beginn gelang es also StraTus, den Goalie der Spreewölfe ein weiteres und letztes Mal an diesem Sonntagabend zu überwinden. Doch die Ergebniskosmetik der Spreewölfe sollte nicht lange auf sich warten lassen, denn die Tore 12 und 13 beendeten die Torschützenliste für dieses Spiel.

Als Fazit bleibt zu sagen, dass das Spiel gezeigt hat, dass die Spreewölfe gut stehen können und die vermeintlichen Schlüsselspieler des Gegners durch eine geschlossene Teamleistung durchaus aus dem Spiel nehmen können. Alles in allem also ein verdienter Sieg für die Wölfe von der Spree.
Wir bedanken uns bei allen, die sich einen langen Sonntagabend im Poststadion nicht haben entgehen lassen!